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Rettungsdienst Schuhe

Jeder, der einmal im Rettungsdienst unterwegs war, kennt das. Die Nachtschicht dauert eine gefühlte Ewigkeit, ein Einsatz jagt den nächsten, man kommt nicht zur Ruhe und bekommt keine Gelegenheit, mal gemütlich die Füße hochzulegen. Umso wichtiger ist es da, dass man sich zu jeder Zeit und stundenlang auf die Stiefel verlassen kann, die man an den Füßen trägt.

Weil auch wir von Einsatzstiefel.info diese Tage und Nächte nur allzu gut kennen, stellen wir Euch hier die Schuhe vor, die unser Vertrauen haben. Dabei achten wir besonders auf die Qualität der Verarbeitung, die Sicherheit und Eignung für verschiedenste Einsatzszenarien sowie natürlich auf den Tragekomfort.


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Besondere Mühe geben wir uns, um schnelle Vergleiche zwischen Konkurrenz- oder ähnlichen Produkten bieten zu können. Denn oft sind die tatsächlichen Unterschiede, die für die individuelle Einsatzkraft letztendlich für oder gegen einen Kauf sprechen, im Detail versteckt. Wir helfen dabei, die gängigen Normen und Standards aufzuschlüsseln, Besonderheiten und Stärken einzelner Rettungsdienst-Schuhe herauszuarbeiten und darzustellen, und letztendlich auch Kaufempfehlungen auszusprechen. Hierzu findet man auch in unserer Rubrik „Glossar“ sowie in unseren Ratgebern viele nützliche Hinweise und Hintergrundinformationen, um eine gut fundierte Entscheidung für den perfekten Schuh treffen zu können, der im Regelfall viele Jahre lang ein treuer Begleiter sein wird und schwierigste Situationen zu meistern helfen kann.

Denn das Wichtigste für uns ist, dass Ihr mit einem sicheren Gefühl in den Einsatz starten könnt. Dafür gibt es Einsatzstiefel.info – von Einsatzkräften, für Einsatzkräfte.

 

Was brauche ich?

Alle Einsatzstiefel für den Rettungsdienst benötigen die Sicherheitsstufe S3. Nach der europäischen Norm ISO 20345 dienen diese Schuhe der Unfallprävention. Zusätzlich zum simplen Sicherheitsschuh mit einer Metall- oder Kunststoffkappe im Zehenbereich, der mit S1 gekennzeichnet wird, verfügen S3-Einsatzstiefel noch über zusätzliche Eigenschaften, die mit Buchstaben abgekürzt werden. Dazu zählen:
eine antistatische Ausrüstung
FOVerhinderung des Eindringens von Öl oder Benzin durch die Sohle
EAufnahme von Energie aus beispielsweise Stößen, Schlägen, Aufprallen im Fersenbereich
PDurchtrittsicherheit, sodass keine am Boden liegenden Körper wie Nägel, Scherben oder ähnliches die Sohle penetrieren und den Fuß verletzen können
WRUbedingter Schutz vor Eindringen von Wasser (<30% im Laufe einer Stunde)

Solange Euer Einsatzstiefel diese genormten Anforderungen erfüllt, darf er im Einsatz getragen werden. Abweichend hiervon kann es noch entsprechende Anweisungen von Versicherungen oder Arbeitgebern geben, die beispielsweise eine gewisse Schafthöhe oder Rutschsicherheit verlangen – darauf kommen wir gleich noch zu sprechen.

 

Was gibt es?

Die meisten Rettungsdienst-Schuhe, die wir hier vorstellen, erfüllen nicht einfach nur die Normansprüche, die an sie gestellt werden, sondern darüber hinaus noch einiges mehr.

So werdet Ihr feststellen, dass die meisten angebotenen Einsatzstiefel nicht nur die bedingte Wasserdichtigkeit nach WRU mit sich bringen, sondern mit dem Kürzel WR gekennzeichnet und somit wasserabweisend sind. Das wird in der Regel erreicht durch eine Membran im Stile der bekannten GORE-TEX, wie sie auch im privaten Bereich oft eingesetzt wird.

Von besonderem Interesse kann es, besonders im Katastrophenschutz, auch sein, nach dem Merkmal „CI“ Ausschau zu halten. Hiermit werden solche Stiefel ausgezeichnet, die kälteisoliert sind und sich somit für den Einsatz im Winter, zum Beispiel im Schnee, besser eignen als Schuhe ohne Isolation. Genauso gibt es natürlich auch im Rettungsdienstbereich Schuhe, die als HI-wärmeisoliert markiert sind. Bitte beachtet, dass Schuhe mit dieser Auszeichnung nicht für den Einsatz in extrem heißen Umgebungen geeignet sind, wie sie etwa beim Innenangriff im Feuerwehrdienst entstehen, sondern vielmehr auf Temperaturen im zweistelligen Bereich ausgelegt wurden.

Besonders wichtig für den Einsatz ist das Thema der Rutschsicherheit. Hierbei gibt es drei verschiedene Klassen, die mit SRA, SRB und SRC gekennzeichnet werden. Die Unterschiede zwischen den Einteilungen ergeben sich aus der Art und Weise der Testung der Profilsohle. Während bei SRA die Testoberfläche aus Keramik besteht und mittels Wasser und Reinigungsmitteln geschmiert wird, verwendet man bei SRB einen Untergrund aus Stahl sowie als Schmiermittel Glycerin. Die Angabe SRC bezieht sich lediglich darauf, dass die Einsatzstiefel sowohl das Verfahren nach SRA wie auch nach SRB erfolgreich durchlaufen und sich als rutschsicher erwiesen haben.

 

Worauf muss ich achten?

Natürlich ist nicht jeder Fuß gleich. Genauso wenig entsprechen sich alle Einsatzfelder in Hinsicht auf die Anforderungen und Problemstellungen einander, also erstellt sich jede Einsatzkraft seine individuellen Anforderungen an den perfekten Schuh. Denn während alle guten Einsatzstiefel den Fuß und seine Gelenke unterstützen und schonen und damit zu einer gesunden und rückenschonenden Haltung beitragen sollten, sind manch andere Anforderungen spezieller und nicht so selbstverständlich. Der Bergwachtler möchte möglicherweise gerne Stiefel, die ihn auch im Winter besonders warm halten und einen hohen, wasserdichten Schaft aufweisen. Dem Retter in der Berufsfeuerwehr mag es hingegen wichtiger sein, dass er schnell in seine Stiefel kommt, wenn er durch den Gong aus dem Schlaf gerissen wird. Der Rettungsassistentin wiederum kommt es vielleicht vor allem darauf an, endlich einen Schuh zu finden, der auch an schmaleren Füßen gut und sicher sitzt.

Daher ist es zu allererst wichtig zu wissen, was man unbedingt braucht, und worauf man verzichten kann. Werde ich meine Rettungsdienstschuhe vor allem im Sanitäts- oder KatSchutzdienst einsetzen, und nur selten oder gar keine Schichten auf dem Rettungswagen versehen? Dann reicht mir möglicherweise ein niedriger Stiefel aus, und ich sollte mehr Wert auf den Tragekomfort nach stundenlangem Stehen legen. Befinde ich mich im ländlichen Bereich und muss regelmäßig über Stock und Stein zu meinen Patienten gelangen? Dann muss ich darauf achten, ob mein Traumschuh ein gutes Profil und unverwüstliches Leder aufweist. Bin ich im Werksschutz eingesetzt und laufe vielleicht Gefahr, auf Schmieröl ins Rutschen zu kommen oder einmal in die Nähe heißer Öfen zu geraten? Natürlich brauche ich besonders rutschsichere Stiefel, die am besten auch noch eine gewisse Isolation gegen hohe Temperaturen mit sich bringen.

Dadurch ergibt sich eine breite Palette an Ansprüchen, aber das weite Feld der Angebote engt sich für den Einzelnen auf ein paar wenige Modelle, die genau seinem Typ entsprechen, ein. Beim Finden genau dieser Rettungsdienstschuhe helfen wir Ihnen, indem wir unsere Modelle sinnvoll ordnen, Ihnen die Freiheit geben, die Angebote nach verschiedensten Parametern zu filtern und Euch durch unsere Übersichtstabellen und Erläuterungen wieder auf den richtigen Weg zu bringen, wenn Ihr auf den Seiten der Hersteller oder anderen Shops den Überblick verloren haben solltet.

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